Mit Reinhart Fuchs hat ein Künstler, der seiner Region ein Leben lang treu blieb, St. Martin einen besonderen Charakter verliehen. Reinhart Fuchs wurde 1933 im Auhof bei Hilpoltstein geboren. Nach dem Schulabschluß in Georgensgmünd machte er Lehren als Holz- und Steinbildhauer und Steinmetz. Von 1949 bis 1954 besuchte er die Fachschule für Keramik in Nürnberg. 1958 schloß er das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Professor Anton Hiller ab. Seit 1959 bis zu seinem Tod am 24. Februar 2009 lebte er in Georgensgmünd bzw. seit 1964 in Untersteinbach bei Georgensgmünd.
Fuchs erwarb sich bereits in frühen Jahren einen Namen für die Ausstattung von Kirchen. Er hat eine große Fülle von Werken geschaffen. Von seinen ausdrucksstarken Statuen, Kreuzen und Mahnmalen aus Stein, Metall oder Holz finden sich in St. Martin der Taufstein, den Fuchs 1981 geschaffen hat.. Mit dem Gemälde von Oskar Koller - ebenfalls aus dem Jahre 1981 - bildet der Taufstein zusammen mit dem Ambo von Fuchs eine Einheit. Das Tabernakel im rechten Vorderraum der Kirche nimmt mit seinen organischen Formen die typischen Fuchs-Schwünge des linken Kirchenvorderraums auf.
Der Weihwasserkessel wurde Ostern 2003 aufgestellt. Der Kessel ist neu und das Gestell wurde überarbeitet von Meister Lorenz Trinkl aus Vohenstrauß. Jetzt steht er unter der Empore.